Aufbau des Weltwaldes

Auf Ihrer Entdeckungsreise durch den Weltwald können Sie nicht Tulpenbäume, Libanon-Zedern oder Japanische Schirmtannen bestaunen, sondern auch lausche Plätze zum Entspannen entdecken. Ein guter Ausgangspunkt für die verschiedenen Areale ist der Zentralpavillon in der Mitte des Weltwaldes. Unterwegs helfen Ihnen die Schautafeln bei der Orientierung und geben Ihnen Informationen zu den jeweiligen Arealen und Baumarten.

Der Weltwald ist in vier geographische Großräumen gegliedert: Nordamerika, Europa und Vorderasien, Mittel- und Ostasien. Diese Großräume sind unterteilt in jeweils unterschiedliche naturräumlichen Einheiten, den sogenannten Quartieren.

Die südbayerischen Winter sind manchmal sehr kalt. Deshalb ist es wichtig für den Anbau im Weltwald Baumarten auszuwählen, die eine reelle Chance haben hier zu wachsen. Die allermeisten stammen aus den gemäßigten Breiten Nordamerikas, Europas und Asiens, einige aber auch von der Südspitze Südamerikas. In den wärmeren Gefilden der Nordhalbkugel findet man winterharte Baumarten nur noch in Gebirgslagen, z.B. in den südlichen Rocky Mountains, im Kaukasus oder einem schmalen Höhengürtel am Südrand der Himalayas.

Kanada u. Alaska Kanada u. Alaska Pazifikküste Nord Pazifikküste Nord Pazifikküste Süd Pazifikküste Süd Rocky Mountains Rocky Mountains Große Seen Große Seen Appalachen bis Ozarc Mountains Appalachen bis Ozarc Mountains Südöstliche Mischwälder Südöstliche Mischwälder Nordeuropa Nordeuropa Mitteleuropa Mitteleuropa Südwesteuropa Südwesteuropa Südosteuropa Südosteuropa Vorderasien Vorderasien Zentral-China Zentral-China Hengduan Shan-Region Hengduan Shan-Region Himalaya Himalaya Sibirien Sibirien Armur-Region und Korea Armur-Region und Korea Japan Japan

Dem entsprechend ist der Weltwald vor allem nach der Herkunft der Baumarten eingeteilt. Innerhalb der drei großen Abteilungen Nordamerika, Europa & Vorderasien, Mittel- & Ostasien werden insgesamt 18 geografische Pflanzquartiere - analog zu den Heimatregionen der Bäume - unterschieden. So zum Beispiel die Quartiere Rocky Mountains, Südosteuropa oder Zentralchina. Durch die Kombination der Baumarten innerhalb der Quartierflächen wird zudem versucht die wichtigsten Waldtypen der entsprechenden Region (z.B. Auwälder, submontane Wälder, Gebirgswälder) darzustellen.

Im Gegensatz dazu sind die Sonderquartiere verwandtschaftlich organisiert. So findet man im Botanikum Bäume und Sträucher nach botanischen Kategorien - Ordnung, Familie, Gattung, Art - zusammengestellt. Das Populetum ist speziell den Pappeln gewidmet und zeigt auch eine Reihe von Kreuzungen innerhalb dieser Pflanzengattung. Im Salicetum sind fast alle mitteleuropäischen Weiden-Arten zu sehen, im Rosaceum Vertreter der blütenreichen Familie der Rosengewächse. 

Die Heimatregionen der Bäume, die sich für Anbau im Weltwald eignen, sind in der "Weltkarte der Naturräume" farblich dargestellt.

Der Weltwald

Auf Ihrer Entdeckungsreise durch den Weltwald können Sie nicht Tulpenbäume, Libanon-Zedern oder Japanische Schirmtannen bestaunen, sondern auch lausche Plätze zum Entspannen entdecken. Ein guter Ausgangspunkt für die verschiedenen Areale ist der Zentralpavillon in der Mitte des Weltwaldes. Unterwegs helfen Ihnen die Schautafeln bei der Orientierung und geben Ihnen Informationen zu den jeweiligen Arealen und Baumarten.