Gebiet der Großen Seen

Die Großen Seen liegen im Grenzgebiet zwischen Kanada und den USA und bilden die größte Binnenwasserfläche der Erde. Der Sankt-Lorenz-Strom entwässert die Seen zum Atlantik. Die enormen Wassermengen beeinflussen das Wetter der umliegenden Gebiete. Hohe Verdunstungsraten sorgen für relativ hohe Niederschläge und häufige Unwetter, ein Phänomen, das die Meteorologen „Lake Effekt“ nennen. Der Spätherbst ist dagegen oft regenarm, gefolgt von sehr kalten Wintern. Das verstärkt die außerordentliche Herbstlaubfärbung der Wälder (Indian Summer). Nördlich der Seen sind Mischwälder aus Laub- und Nadelbäumen beheimatet, mit charakteristischen Arten wie der Weihmouths-Kiefer oder der Kanadischen Hemlocktanne. Der Süden des Gebiets ist von Natur aus reich an Laubwäldern. Diese wurden bei der Besiedlung durch die Europäer vielfach in landwirtschaftliche Flächen, Siedlungsgebiete und Industriestandorte umgewandelt. Hauptbaumart ist hier der Zucker-Ahorn. Sein Blatt ziert nicht nur die Kanadische Flagge, er ist auch offizieller Staatsbaum den US- Bundesstaaten New York, Vermont, West-Virginia und Wisconsin.

 

Ökoregionen

Baumarten dieses Naturraums im Weltwald

Acer negundoEschen-Ahorn
Acer rubrumRot-Ahorn
Acer saccharumZucker Ahorn
Betula alleghaniensisGelb-Birke
Betula populifoliaPappelblättrige Birke
Fagus grandifoliaAmerikanische Buche
Juglans cinereaButternuss
Quercus bicolorZweifarbige Eiche
Quercus macrocarpaKlettenfrüchtige Eiche
Quercus rubraNördliche Rot-Eiche
Tilia americanaAmerikanische Linde
Amelanchier lamarckiiKupfer-Felsenbirne
Picea rubensAmerikanische Rot-Fichte
Pinus resinosaAmerikanische Rot-Kiefer
Pinus strobusStrobe, Weymouthskiefer
Thuja occidentalisAbendländischer Lebensbaum
Tsuga canadensisKanadische Hemlockstanne

Die oben aufgeführten Baumarten findet man im Weltwald, nicht in jedem Fall in diesem Quartier.